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Europa wählt - und die Frauen?

Published in Emma, on 16 May 2014

Posted on 20 May 2014

Europa wählt - und die Frauen?

Europa wählt - und die Frauen?

Am 25 Mai wählt Europa ein neues Parlament. Hingehen! Denn: Aus Brüssel und Straßburg kommen heute wichtige Impulse und Gesetze zur Gleichstellung. Und die bringen die heimischen Paschas auf Trab. Treibende Kraft: die European Women’s Lobby. Die Lobby der Frauen in Brüssel.

Geht es um Frauenpolitik, heißt es oft: Frauen haben keine Lobby. Das stimmt nicht. In einem Büro in der Brüsseler Rue Hydraulique sitzt sie, die Lobby: die European Women’s Lobby (EWL). Eine Dachorganisation für 2.000 Frauenorganisationen aus allen EU-Mitgliedsstaaten. Sie kämpft seit nunmehr 24 Jahren für „Frauenrechte“ und die „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“. Und zwar da, wo unsere Gesetze von morgen gemacht werden: auf EU-Ebene.

41 Frauen sitzen im Vorstand der EWL, sie kommen aus den Koordinierungsstellen der Lobby auf nationaler Ebene: In Deutschland ist das der Deutsche Frauenrat. Sieben gewählte Vorstandsfrauen bilden das „Executive Committee“: Sie treffen sich regelmäßig, um sich über das Tagesgeschäft der Lobby auszutauschen. Präsidentin der EWL ist derzeit die Belgierin Viviane Teitelbaum. Und wenn ein Mal im Jahr die Vollversammlung einberufen wird, kommen 100 Delegierte aus den 28 Mitgliedsländern – und aus drei weiteren assoziierten Staaten wie der Türkei – nach Brüssel, zum Beispiel um über Prostitution, Abtreibung oder die Quote zu debattieren.

Die professionellen Feministinnen haben für 2014 noch viel vor. Denn zwischen dem 22. und 25. Mai wählen die 28 Mitgliedsstaaten das EU-Parlament (Deutschland: 25. Mai). Im Juni werden erstmalig die 751 EU-Abgeordneten über den Präsidenten der Europäischen Kommission abstimmen, eines der mächtigsten Ämter in Europa. Es folgt die Ernennung der „Hohen VertreterIn für Außen- und Sicherheitspolitik“ und der PräsidentIn des Europäischen Rates.

„Die EU hat nach wie vor ein männliches Gesicht“, klagt Serap Altinisik, Mitglied der Women’s Lobby. Zu den wenigen Ausnahmen gehören Catherine Ashton, die derzeitige Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik und die neun Kommissarinnen (von 28), wie Viviane Reding für Justiz oder Cecilia Malmström für Inneres.

Die EU hat nach wie vor ein männliches Gesicht

„Wir müssen die Regierungen und Politiker also immer wieder an die Versprechen erinnern, die sie mit Unterzeichnung der Europäischen Verträge eingegangen sind“, sagt Altinisik. Schon 1957, zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, war die „Entgeltgleichheit“ der Geschlechter Thema der Römischen Verträge, seither wurden die Paragraphen für Gleichberechtigung kontinuierlich ausgebaut. Aber was de jure auf dem Papier steht und was de facto in den Mitgliedsstaaten umgesetzt wird, unterscheidet sich oft erheblich.

Serap Altinisik sitzt im Sekretariat der Women’s Lobby. Die gebürtige Hannoveranerin, deren Eltern aus der Türkei nach Deutschland kamen, hat davor fünf Jahre das Referat gegen Gewalt gegen Frauen bei Terre des Femmes geleitet. Heute koordiniert sie aus Brüssel mit acht weiteren Frauen die Arbeit der Lobby für die gesamte EU: Die Frauen schreiben an Gesetzesentwürfen mit, erstellen Studien zum Stand der Gleichberechtigung in den Mitgliedsstaaten und werden von EU-Institutionen als Expertinnen eingeladen. „Und wenn nicht, geben wir trotzdem unseren Senf dazu!“, sagt Altinisik. Der Einfluss der Frauenlobby ist seit ihrer Gründung 1990 stetig gewachsen, ihre Arbeit wird von vielen EU-PolitikerInnen aktiv unterstützt. Altinisik selbstbewusst: „Wir müssen heute nicht mehr bitten, wir fordern.“

Die 39-Jährige leitet außerdem die „50/50 Campaign“, die Kampagne für eine paritätische Besetzung aller EU-Ämter. Wie schon zur letzen Wahl 2009 stellte die Frauenlobby dazu Kampagneninstrumente zur Verfügung: Wie zum Beispiel Brief-Entwürfe an die Parteien in den Mitgliedsstaaten, in denen sie u. a. dazu aufgefordert werden, Wahllisten für das EU-Parlament paritätisch zu besetzen. Beispiel Deutschland: SPD, Grüne und Linke haben ihre Listen paritätisch besetzt. Die CDU schickt etwa ein Drittel Frauen ins Rennen. Bei den Republikanern ist nur einer der 20 Listenplätze mit einer Frau besetzt.

Bisher sind 35 Prozent der EU-Abgeordneten weiblich, fünf Prozent mehr als 2009. Deutschland hat 99 Sitze (zukünftig 96), davon 38 mit Politikerinnen besetzt (macht 38 Prozent). Im Vergleich: Spitzenreiterinnen sind Finnland und Kroatien, hier liegt der Frauenanteil bei 62, bzw. 50 Prozent.

Wie es nach der EU-Wahl aussieht? Schwer zu sagen. Aber eines steht für Altinisik schon jetzt fest: „Die neu gewählten Politikerinnen dürfen auf keinen Fall als Hinterbänklerinnen im Parlament enden.“ Die Frauenlobby ist entschlossen, die Neuen zu pushen.

Einer der begehrten „Top Jobs“ ist das Amt des oder der PräsidentIn und der VizepräsidentInnen im Parlament. Es gibt davon 14, bisher drei Frauen. Oder der Vorsitz in einem der 22 ständigen Fachausschüsse, immerhin zehn haben bereits eine Frau an der Spitze. Im Sommer 2014 wird es schließlich um den Top Job unter den EU-Top-Jobs gehen: Die Wahl des Kommissionspräsidenten durch das EU-Parlament. Die europäischen Parteien gehen deshalb im Mai 2014 erstmalig mit SpitzenkandidatInnen für die Parlamentswahl ins Rennen – es sind quasi ausschließlich Männer. Die europäischen Sozialdemokraten (PES) haben den deutschen SPD-Mann Martin Schulz auserkoren, die Europäische Volkspartei (EPP) nominierte den ehemaligen luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker, die Allianz der Liberalen und Demokraten (ALDE) ihren Fraktionsvorsitzenden Guy Verhofstadt aus Belgien. Und die Europäische Linke (PEL) ihren griechischen Vizepräsidenten Alexis Tsipras. Nur die Europäische Grüne Partei (EGP) hat eine Kandidatin und einen Kandidaten: Die Deutsche Ska Keller und den Franzosen José Bové. Doch die haben keine Chance.

Die Frauenlobby reagierte prompt auf ihrer Webseite: „Mehr als 50 Prozent der europäischen Bevölkerung wird sich mit diesen Kandidaten nicht identifizieren können“. Für die Zukunft fordern die Frauen deshalb eine verbindliche Regelung: Sowohl bei der Wahl des Kommissionspräsidenten als auch bei der darauffolgenden Ernennung der Kommissare aus den Mitgliedsstaaten soll immer eine Frau und ein Mann vorgeschlagen werden. Die nächsten EU-Wahlen sind 2019. Die KommissarInnen werden schon diesen Sommer ernannt.

Entschlossen, die Neuen zu pushen

Einen Überblick ihrer Themen gibt die Women’s Lobby in ihrem „Manifesto“ zur EU-Wahl und unter „Take Action!“ auf ihrer Webseite: Sie fighten u.a. für ein Europa ohne Gewalt gegen Frauen (2016 soll zum Jahr gegen Gewalt gegen Frauen ernannt werden); für gleichen Lohn für gleiche Arbeit; für die gerechte Aufteilung der meist unbezahlten Wohlfahrtsarbeit zwischen Frauen und Männern; für eine Verbesserung der Anti-Diskriminierungsgesetze der EU; für mehr Beteiligung von Frauen mit Migrationshintergrund; für das Recht auf Abtreibung – und gegen Prostitution. Lobby-Präsidentin Teitelbaum: „Im 21. Jahrhundert sollten Gesellschaften vom System der Prostitution und der Gewalt gegen Frauen befreit werden.“

Schon im Jahr 2006 hat die Lobby u.a. mit „Mouvement du Nid“ ihre bisher bekannteste Kampagne gestartet: den so genannten Brussels’ Call, den Brüsseler Appell: „Zusammen für ein Europa ohne Prostitution“. 200 Organisationen aus allen Mitgliedsstaaten haben diesen Appell unterzeichnet, der u.a. Ausstiegsmöglichkeiten für Prostituierte und die Bestrafung der Freier fordert.

Doch es sind nicht alle Frauenorganisationen immer einer Meinung. Der Deutsche Frauenrat zum Beispiel unterstützt den Brüsseler Appell nicht, er konnte ihn aber auch nicht verhindern: Die Mehrheit hat ja dafür gestimmt. Oder: Wenn das Brüsseler Büro eine Demonstration für das Recht auf Abtreibung vor dem europäischen Parlament organisiert, dann sind die Malteserinnen nicht dabei. „Sie müssen wegen der rigiden Abtreibungspolitik in Malta einfach eine andere Strategie fahren“, versteht Altinisik. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Ein Europa ohne Gleichberechtigung hat keine Zukunft.

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Viviane Teitelbaum s’inquiète des attaques contre les droits reproductifs et sexuels des femmes en Europe

Publié dans Alter Échos, le 23 avril 2014

Posted on 28 April 2014

Viviane Teitelbaum s'inquiète des attaques contre les droits reproductifs et sexuels des femmes en Europe

[Bruxelles, le 28 avril 2014] Le 23 avril 2014, Viviane Teitelbaum, présidente du Lobby Européen des Femmes (LEF), participait à l’émission belge Panik sur la ville, sur le droit des femmes à mettre fin à une grossesse non désirée en Belgique et en Europe. Obtenu de haute lutte, ce droit est aujourd’hui menacé dans de nombreux pays, soulignant une fois de plus la fragilité des droits de femmes et la nécessité de lutter pour les maintenir.

Viviane Teitelbaum le rappelle, le mois de décembre a été un « mois noir concernant les droits de femmes ».

Le 10 décembre 2013, le rapport Estrela sur « la santé et les droits sexuels et génésiques » a été rejeté à sept voix près. Le rapport, qui recommandait notamment aux pays membres de l’Union Européenne d’assurer l’accès de toutes et tous a l’éducation sexuelle et affective, aux moyens de contraception et à l’avortement sûr, avait fait l’objet d’une campagne massive de désinformation de la part d’organisations européenne conservatrices.

Dix jours plus tard, le 20 décembre 2013, le Conseil des Ministres espagnol votait un texte condamnant le droit à l’avortement sauf exceptions très restreintes (en cas de viol déclaré, ou si la santé physique ou mentale de la femme est en sérieux danger.) Viviane Teitelbaum a souligné que le Lobby Européen des Femmes s’était mobilisé pour éviter que ce projet devienne loi, lors d’une Semaine Européenne d’Action pour soutenir les femmes en Espagne et le droit à l’avortement en Europe. Des manifestations de solidarité ont été organisées, notamment à Bruxelles et à Paris, de concert avec la grande manifestation espagnole du 1er février 2014. Les coordinations nationales du LEF ont également été incitées à organiser leurs propres manifestations, à contacter leurs politiciens, à envoyer des lettres, et à exprimer leur soutien et leur inquiétude face à ces préoccupantes remises en question des droits des femmes en Europe.

Eclaircissant ce tableau sombre, le Parlement français a supprimé la notion de détresse dans les conditions nécessaires d’obtention de l’avortement le 21 Janvier 2014.

Viviane Teitelbaum évoque enfin l’initiative citoyenne Européenne « One of Us », dernière attaque en date contre le droit des femmes de choisir d’être mère ou non. Cette initiative, qui a été entendue en audition au Parlement Européen le 10 avril 2014, demande à l’Union Européenne de cesser le financement de la recherche sur les cellules souches issues d’embryons humains, ainsi que le financement direct ou indirect de l’avortement dans les pays en développement, mettant en danger les organisations assurant la protection de la santé maternelle. Derrière ces deux grandes demandes, un objectif : imposer une définition conservatrice de l’embryon pour criminaliser l’avortement en Europe et dans le monde. Selon les initiateurs, le droit à l’avortement et à la contraception ont « pour effet de casser la famille, cellule de base de toute société ». L’inspiration religieuse et conservatrice de leur mouvement est évidente, tout comme leur volonté de nier les droits sexuels et reproductifs des femmes. Viviane Teitelbaum s’est montrée très concernée par ce qu’elle qualifie d’un « retour au Moyen-âge », et d’une « chasse aux sorcières ».

Vous pouvez écouter l’émission complète ici.

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My body my decisions : Viviane Teitelbaum underlines the necessity to defend the right for women to have abortion

Published in the Cyprus Mail, on 4 April 2014

Posted on 22 April 2014

You can download the link below to listen to the full interview.

MP3 - 4.3 Mb

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Article on EWL action "My body, my decisions" in the newspaper Slobodna Dalmacija (Croatia)

Published on 4 April 2014

Posted on 15 April 2014

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EU-Parlament fordert Freierbestrafung!

Emma, 27 February 2014

Posted on 25 March 2014

Mit klarer Mehrheit hat das EU-Parlament die Honeyball-Resolution verabschiedet und fordert: Die Freier bestrafen, nicht die Prostituierten! Dagegen stimmten vor allem Grüne und Liberale. Und: Auch die „freiwillige“ Prostitution sei "ein Verstoß gegen die Menschenwürde". Dies sei ein „historischer Augenblick!“ erklärte die Europäische Frauenlobby.

Es war eine kurze Abstimmung, eingequetscht am Ende von rund 30, streng getakteten Abstimmungen. Als ihr Part vorbei war, stand die strahlende Mary Honeyball, Initiatorin des Berichtes über sexuelle Ausbeutung und Prostitution, auf und umarmte ihre UnterstützerInnen. Mit klarer Mehrheit hatte das EU-Parlament soeben die von der Britin initiierte Resolution angenommen.

Der Sieg war nicht mühelos zustande gekommen. Es gab im Vorfeld harten Widerstand von VertreterInnen der „Sex-Industrie“ sowie, vor allem, von deutschen und holländischen PolitikerInnen. Im endgültigen Bericht stecken darum auch einige Kompromisse, im Vergleich zum ursprünglichen Text.

Dennoch ist am Ende der Kern der EU-Resolution intakt geblieben: Prostitution ist mit der Gleichstellung der Geschlechter nicht vereinbar; sie verletzt die Menschenwürde, auch bei den sogenannten freiwilligen sexuellen Dienstleistungen. Denn die Zusammenhänge zwischen Prostitution und Menschenhandel sind eindeutig. Und vor allem: Nicht die Prostituierten, sondern die Freier sind zu bestrafen!

Dazu haben 343 EU-Abgeordnete Ja gesagt, 139 Nein und 105 haben sich enthalten. Zu den 59 Prozent der Ja-Stimmen gehören in erster Linie die europäischen Sozialdemokraten und auch viele Christdemokraten. Zu den meisten Nein-Sagern zählen die Grünen und die Liberalen.

Das Ergebnis begeistert ProstitutionsgegnerInnen und BefürworterInnen des Nordischen Modells. Eine "klare Botschaft" erkennt Viviane Teitelbaum, die Präsidentin der Europäischen Frauenlobby, die schon 2006 die Kampagne „Für ein Europa ohne Prostitution“ gestartet hatte. Sie erklärte nun nach der Abstimmung: "Im 21. Jahrhundert sollen Gesellschaften vom System der Prostitution und der Gewalt gegen Frauen befreit werden."

Das gestrige europäische Votum sei, so die Belgierin Teitelbaum, "ein historischer Augenblick für all die Frauen, die immer noch in der Prostitution sind und für all diejenigen, die es waren und die diese Bewegung unterstützt haben. Wir möchten ihren Mut und ihre Kraft anerkennen!"

Es war ein klarer Sieg, denn die Mehrheit der Abgeordneten hat einen Alternativbericht abgelehnt, der unter anderem von der österreichischen Grünen Ulrike Lunacek initiiert wurde. Darin wurde die Idee vertreten, die sogenannte freiwillige Prostitution sei unproblematisch. "Damit haben die Mitglieder des Parlaments deutlich gemacht, dass es nicht möglich ist, das Phänomen der Prostitution und des Frauenhandels zu trennen", erklärte Pierrette Pape von der Europäischen Frauenlobby.

Nun ist die Hoffnung groß, dass von dem Signal der EU eine direkte Wirkung auf Deutschlands Prostitutionspolitik ausgeht. "Großartig!“, findet auch Alice Schwarzer das Ergebnis. „Mit dieser Entscheidung hat das EU-Parlament nicht nur einen gewaltigen Schritt Richtung Abschaffung der Prostitution getan, sondern auch einen Schritt Richtung Menschlichkeit. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass Europa mehrheitlich ebenso für den Schutz von Prostituierten wie für die Bekämpfung des Freiertums ist, endlich auch Deutschland die Augen öffnet. Die Chancen sind groß, denn die neue Nachdenklichkeit hat ja schon begonnen."

"Der Wind weht jetzt in Richtung Schweden", erklärte Mary Honeyball. Die Abstimmung des Europäischen Parlaments ist für sie das entscheidende Symbol eines Haltungswechsels der Mitgliedsstaaten. Sie hofft, dass immer mehr Länder sich jetzt ermutigt fühlen, den schwedischen Weg einzuschlagen, das heißt: Prostituierten beim Ausstieg zu unterstützen, die Profiteure von Prostitution und Menschenhandel härter zu verfolgen - sowie die Freier, die als Kunden den Markt überhaupt erst schaffen, durch Sanktionen abzuschrecken und ihnen das Unrecht des Kaufs von Menschen klarzumachen. Das Parlament hat deutlich gemacht: Prostitution ist eine Form der Gewalt, die keines modernen Staates würdig sein kann.

PS In Deutschland hat am Tag nach der wahrhaft sensationellen Entscheidung des EU-Parlaments anscheinend kaum jemand berichtet. Die knappe DPA -Meldung dazu wurde online nur von der Rheinischen Post gebracht. In der Schweiz berichtete immerhin das Boulevardblatt Blick und in Österreich Der Standard und die Wiener Zeitung.

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Entretien avec Viviane Teitelbaum sur les défis auxquels font face les femmes qui veulent participer dans la vie politique

Publié dans I Know Politics, le 13 mars 2014

Posted on 13 March 2014

Fait à New York, le 13 Mars 2014, pour la 58eme session de la Commission sur la Condition de la femme des Nations Unies (CSW58).

Entretien avec Viviane Teitelbaum, Présidente du Lobby Européen des Femmes, à propos des défis que rencontrent les femmes qui veulent participer dans la vie politique.

Elle s’attarde notamment sur les quotas auxquels sont astreints les partis politiques dans certains pays. De fait, les obligations peuvent être remplies tout en assurant que les femmes ne soient pas élues (si elles sont placées loin sur la liste). Elle préconise donc un travail avec les partis politiques, mais pas seulement. Selon elle, ce sont les mentalités qui doivent changer, et cela passe par l’éducation de toutes et tous.

Elle mentionne à ce propos la campagne 50/50 du Lobby Européen des Femmes, et le programme de mentorat mis en place afin de permettre à de jeunes femmes, en particulier issues de l’immigration, d’être élues au prochaines élections du Parlement Européen.

Elle évoque enfin l’importance de sensibiliser les prochains élu.e.s aux problématiques de l’égalité entre les femmes et les hommes et des droits des femmes, afin qu’elles soient intégrées dans leurs politiques, et que les commissaires choisies y soient sensibles également.

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Nearly a quarter of Spanish women have experienced abuse, EU survey shows

Published in El País, on 5 March 2014

Posted on 5 March 2014

Nearly a quarter of Spanish women have experienced abuse, EU survey shows

Feminist organizations were on Wednesday celebrating the publication of a new Europe-wide survey on violence against women, the first of its kind to offer comparable data across the 28 member states and to propose coordinated responses.

But there was little else to cheer, since results show that one in three European women has experienced either physical or sexual assault since the age of 15, representing a total of around 62 million women. In Spain, the proportion was 22 percent.

As for violence at the hands of a current or former partner – generally known as domestic violence – the EU figure was 22 percent, compared with 13 percent in Spain.

The survey, conducted by the European Union Agency for Fundamental Rights (FRA), asked 42,000 women aged between 18 and 74 about their experiences of physical, sexual and psychological violence.

What emerges is a picture of extensive abuse that affects many women’s lives” “What emerges is a picture of extensive abuse that affects many women’s lives, but is systematically under-reported to the authorities,” reads the report.

FRA spokeswoman Blanca Tapia said the survey shows that “women are not safe either at home or at work.”

The survey noted a higher incidence of violence being reported in northern European countries, while figures for Spain, Portugal, Greece and Poland were lower. Survey administrators say this could be tied to greater equality in Scandinavia, where women may feel freer to discuss gender violence than in societies where domestic abuse is still viewed as a private issue that is not to be discussed openly.

It’s not about there being less violence in one country than in another,” agreed Karima Zahi, coordinator of the European Women’s Lobby. “In fact it is likely that in places where women are not familiar with this type of survey, fewer cases get reported.

The survey was conducted following a petition by the European Parliament and the Presidency of the Council of the European Union for more information about violence against women in 2010, when the latter was held by Spain.

http://elpais.com/elpais/2014/03/05...

Picture: A Spanish police training exercise simulating an episode of gender violence. / GORKA LEJARCEGI (EL PAÍS)

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“Es fácil cerrar los ojos ante la violencia machista”

Entrevista de El País a Pierrette Pape, Coordinadora del Lobby Europeo de Mujeres

Posted on 5 March 2014

[Bruselas, 5 de Marzo de 2014] Con motivo de la publicación de los resultados de la Encuesta sobre violencia de género en la Unión Europea realizada por la Agencia de Derechos Fundamentales, Pierrette Pape, Coordinadora del Lobby Europeo de Mujeres, ha concedido una entrevista a El País.

En dicha entrevista, Pierrette Pape destaca que sin legislación a nivel Europeo y sin unas políticas comunes, no se les garantizan los mismos derechos en toda Europa a las mujeres. Asimismo insiste que la UE debe considerar la igualdad de género como una prioridad.

Puedes leer la entrevista completa aquí:http://sociedad.elpais.com/sociedad/2014/03/05/actualidad/1394053317_601980.html

La imagen que ilustra esta noticia se encuentra aquí: http://centrodelamujersesena.blogsp...

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Un 22% de las europeas ha sufrido violencia machista de su pareja

Publicado en El País, el 4 de marzo de 2014

Posted on 4 March 2014

Un 22% de las europeas ha sufrido violencia machista de su pareja

Las organizaciones feministas europeas se felicitaban ayer porque, al fin, existen datos comparables sobre violencia contra la mujer en todos los países de la UE, lo que va a facilitar que se pongan en marcha mejores y más específicas campañas de prevención y de actuación. Sin embargo, los resultados de una macroencuesta con 42.000 mujeres(1.500 por cada país de la UE) disiparon cualquier otra interpretación positiva.

Una de cada tres mujeres europeas ha experimentado violencia física y/o sexual, según desveló ayer la Agencia de los Derechos Fundamentales de la UE (FRA, en sus siglas en inglés) durante la presentación del trabajo. Se trata, si se extrapolan los datos, de 62 millones de mujeres. Y algo más de una de cada cinco (22%) respondió a los entrevistadores que había sufrido esa violencia física y/o sexual por parte de una pareja o expareja.

Los resultados del trabajo, presentado ayer en el Parlamento Europeo, demuestran, según la portavoz de la FRA, Blanca Tapia, que “las mujeres no están seguras ni en casa ni en el trabajo”. La encuesta pregunta sobre experiencias de violencia física, sexual y psicológica, además del acecho o acoso sexual. Entre otras cosas, concluye que un 5% de las encuestadas dijo haber sido violada. Un 43% relató algún tipo de violencia psicológica por parte de su pareja actual o una anterior (humillaciones en público, prohibición de salir de casa, amenazas físicas…). Un 55%, es decir, más de la mitad, dijeron haber experimentado algún tipo de acoso sexual. Un tercio de las víctimas señalaron que el autor era un jefe, un compañero o un cliente.

“Por primera vez hablamos de datos para toda la UE y que no proceden de ONG ni de fuentes gubernamentales, sino de entrevistas. Ha sido un proceso largo. Hemos estado dos años desarrollando la encuesta y uno con el trabajo de campo”, explicó ayer Sami Nevala, de la FRA. Las entrevistas, a mujeres de 18 a 74 años escogidas según un muestreo aleatorio, se hicieron cara a cara, también por mujeres, en las casas de las encuestadas, o en lugares elegidos por ellas donde se sentían cómodas. Solo una mujer por unidad familiar. Las preguntas no eran genéricas. Por ejemplo, no debían responder a si habían sufrido violencia física. “Les hicimos preguntas específicas sobre tipos de violencia”, explicó Nevala. “¿Te han abofeteado?” es una de ellas. En muchos resultados los mapas con los porcentajes muestran llamativas diferencias por países. Parece haber un patrón. Los países escandinavos tienen más mujeres que, por ejemplo, relatan haber sufrido violencia a manos de sus compañeros. En cambio, en países del sur y del este, como España, Portugal, Grecia o Polonia, los porcentajes son más bajos. “En el informe tratamos de explicarlo o, más bien, de señalar cosas que hay que tener en cuenta. Una es la igualdad de género. Hay una correlación. Cuanto más igualitario es un país, más se habla de los incidentes violentos contra las mujeres. A las mujeres les resulta más fácil hablar de ello”, señaló Nevala. “No se trata de que haya menos violencia en un país que en otro. De hecho, es probable que en los lugares donde las mujeres no están familiarizadas con este tipo de encuestas, donde no hablen de esta cuestión, se reporten menos casos", coincide Karima Zahi, coordinadora del Lobby Europeo de Mujeres.

La encuesta, que responde a una petición del Parlamento Europeo y de la presidencia española del Consejo, que solicitaron datos sobre violencia contra las mujeres en 2010, también preguntó por la comunicación, o la ausencia de ella a la policía, o a otros servicios. El 67% de las mujeres no comunicaron a nadie el caso más grave de violencia por parte de su pareja, según el trabajo. “Los resultados son sorprendentes, sobre todo en algunos Estados que se suponen más avanzados”, aseguró la parlamentaria búlgara Antonyia Parvanova, ponente de un informe sobre violencia machista que la semana pasada se votó en el Parlamento Europeo y que exige normas de alcance europeo para combatirla.

“Se puede hacer mucho más. Hay que dar pasos efectivos, poner en marcha medidas. Las campañas deben dirigirse a todo el mundo, desde la infancia. Después de los primeros siete años es demasiado tarde para hablar de igualdad de género y educar a los jóvenes en ella”, insistió. La nueva legislación que puede salir de ese informe introduciría normas a nivel europeo sobre la formación de los funcionarios y profesionales que entren en contacto con las víctimas, campañas de sensibilización, líneas telefónicas gratuitas y centros de acogida especializados (donde no existan), además de crear la figura en los Estados miembros de los “relatores nacionales” sobre violencia contra las mujeres.

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EU-Parlament fordert Freierbestrafung!

Emma, 27 February 2014

Posted on 27 February 2014

EU-Parlament fordert Freierbestrafung!

Mit klarer Mehrheit hat das EU-Parlament die Honeyball-Resolution verabschiedet und fordert: Die Freier bestrafen, nicht die Prostituierten! Dagegen stimmten vor allem Grüne und Liberale. Und: Auch die „freiwillige“ Prostitution sei "ein Verstoß gegen die Menschenwürde". Dies sei ein „historischer Augenblick!“ erklärte die Europäische Frauenlobby.

Es war eine kurze Abstimmung, eingequetscht am Ende von rund 30, streng getakteten Abstimmungen. Als ihr Part vorbei war, stand die strahlende Mary Honeyball, Initiatorin des Berichtes über sexuelle Ausbeutung und Prostitution, auf und umarmte ihre UnterstützerInnen. Mit klarer Mehrheit hatte das EU-Parlament soeben die von der Britin initiierte Resolution angenommen.

Der Sieg war nicht mühelos zustande gekommen. Es gab im Vorfeld harten Widerstand von VertreterInnen der „Sex-Industrie“ sowie, vor allem, von deutschen und holländischen PolitikerInnen. Im endgültigen Bericht stecken darum auch einige Kompromisse, im Vergleich zum ursprünglichen Text.

Dennoch ist am Ende der Kern der EU-Resolution intakt geblieben: Prostitution ist mit der Gleichstellung der Geschlechter nicht vereinbar; sie verletzt die Menschenwürde, auch bei den sogenannten freiwilligen sexuellen Dienstleistungen. Denn die Zusammenhänge zwischen Prostitution und Menschenhandel sind eindeutig. Und vor allem: Nicht die Prostituierten, sondern die Freier sind zu bestrafen!

Dazu haben 343 EU-Abgeordnete Ja gesagt, 139 Nein und 105 haben sich enthalten. Zu den 59 Prozent der Ja-Stimmen gehören in erster Linie die europäischen Sozialdemokraten und auch viele Christdemokraten. Zu den meisten Nein-Sagern zählen die Grünen und die Liberalen.

Das Ergebnis begeistert ProstitutionsgegnerInnen und BefürworterInnen des Nordischen Modells. Eine "klare Botschaft" erkennt Viviane Teitelbaum, die Präsidentin der Europäischen Frauenlobby, die schon 2006 die Kampagne „Für ein Europa ohne Prostitution“ gestartet hatte. Sie erklärte nun nach der Abstimmung: "Im 21. Jahrhundert sollen Gesellschaften vom System der Prostitution und der Gewalt gegen Frauen befreit werden."

Das gestrige europäische Votum sei, so die Belgierin Teitelbaum, "ein historischer Augenblick für all die Frauen, die immer noch in der Prostitution sind und für all diejenigen, die es waren und die diese Bewegung unterstützt haben. Wir möchten ihren Mut und ihre Kraft anerkennen!"

Es war ein klarer Sieg, denn die Mehrheit der Abgeordneten hat einen Alternativbericht abgelehnt, der unter anderem von der österreichischen Grünen Ulrike Lunacek initiiert wurde. Darin wurde die Idee vertreten, die sogenannte freiwillige Prostitution sei unproblematisch. "Damit haben die Mitglieder des Parlaments deutlich gemacht, dass es nicht möglich ist, das Phänomen der Prostitution und des Frauenhandels zu trennen", erklärte Pierrette Pape von der Europäischen Frauenlobby.

Nun ist die Hoffnung groß, dass von dem Signal der EU eine direkte Wirkung auf Deutschlands Prostitutionspolitik ausgeht. "Großartig!“, findet auch Alice Schwarzer das Ergebnis. „Mit dieser Entscheidung hat das EU-Parlament nicht nur einen gewaltigen Schritt Richtung Abschaffung der Prostitution getan, sondern auch einen Schritt Richtung Menschlichkeit. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass Europa mehrheitlich ebenso für den Schutz von Prostituierten wie für die Bekämpfung des Freiertums ist, endlich auch Deutschland die Augen öffnet. Die Chancen sind groß, denn die neue Nachdenklichkeit hat ja schon begonnen."

"Der Wind weht jetzt in Richtung Schweden", erklärte Mary Honeyball. Die Abstimmung des Europäischen Parlaments ist für sie das entscheidende Symbol eines Haltungswechsels der Mitgliedsstaaten. Sie hofft, dass immer mehr Länder sich jetzt ermutigt fühlen, den schwedischen Weg einzuschlagen, das heißt: Prostituierten beim Ausstieg zu unterstützen, die Profiteure von Prostitution und Menschenhandel härter zu verfolgen - sowie die Freier, die als Kunden den Markt überhaupt erst schaffen, durch Sanktionen abzuschrecken und ihnen das Unrecht des Kaufs von Menschen klarzumachen. Das Parlament hat deutlich gemacht: Prostitution ist eine Form der Gewalt, die keines modernen Staates würdig sein kann.

PS In Deutschland hat am Tag nach der wahrhaft sensationellen Entscheidung des EU-Parlaments anscheinend kaum jemand berichtet. Die knappe DPA -Meldung dazu wurde online nur von der Rheinischen Post gebracht. In der Schweiz berichtete immerhin das Boulevardblatt Blick und in Österreich Der Standard und die Wiener Zeitung.

http://www.emma.de/artikel/eine-kla...

Picture: Mary Honeyball bei der Abstimmung ihrer Resolution im EU-Parlament. © BBC/Democracy Live

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