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Article on EWL action "My body, my decisions" in the newspaper Slobodna Dalmacija (Croatia)

Published on 4 April 2014

Posted on 15 April 2014

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EU-Parlament fordert Freierbestrafung!

Emma, 27 February 2014

Posted on 25 March 2014

Mit klarer Mehrheit hat das EU-Parlament die Honeyball-Resolution verabschiedet und fordert: Die Freier bestrafen, nicht die Prostituierten! Dagegen stimmten vor allem Grüne und Liberale. Und: Auch die „freiwillige“ Prostitution sei "ein Verstoß gegen die Menschenwürde". Dies sei ein „historischer Augenblick!“ erklärte die Europäische Frauenlobby.

Es war eine kurze Abstimmung, eingequetscht am Ende von rund 30, streng getakteten Abstimmungen. Als ihr Part vorbei war, stand die strahlende Mary Honeyball, Initiatorin des Berichtes über sexuelle Ausbeutung und Prostitution, auf und umarmte ihre UnterstützerInnen. Mit klarer Mehrheit hatte das EU-Parlament soeben die von der Britin initiierte Resolution angenommen.

Der Sieg war nicht mühelos zustande gekommen. Es gab im Vorfeld harten Widerstand von VertreterInnen der „Sex-Industrie“ sowie, vor allem, von deutschen und holländischen PolitikerInnen. Im endgültigen Bericht stecken darum auch einige Kompromisse, im Vergleich zum ursprünglichen Text.

Dennoch ist am Ende der Kern der EU-Resolution intakt geblieben: Prostitution ist mit der Gleichstellung der Geschlechter nicht vereinbar; sie verletzt die Menschenwürde, auch bei den sogenannten freiwilligen sexuellen Dienstleistungen. Denn die Zusammenhänge zwischen Prostitution und Menschenhandel sind eindeutig. Und vor allem: Nicht die Prostituierten, sondern die Freier sind zu bestrafen!

Dazu haben 343 EU-Abgeordnete Ja gesagt, 139 Nein und 105 haben sich enthalten. Zu den 59 Prozent der Ja-Stimmen gehören in erster Linie die europäischen Sozialdemokraten und auch viele Christdemokraten. Zu den meisten Nein-Sagern zählen die Grünen und die Liberalen.

Das Ergebnis begeistert ProstitutionsgegnerInnen und BefürworterInnen des Nordischen Modells. Eine "klare Botschaft" erkennt Viviane Teitelbaum, die Präsidentin der Europäischen Frauenlobby, die schon 2006 die Kampagne „Für ein Europa ohne Prostitution“ gestartet hatte. Sie erklärte nun nach der Abstimmung: "Im 21. Jahrhundert sollen Gesellschaften vom System der Prostitution und der Gewalt gegen Frauen befreit werden."

Das gestrige europäische Votum sei, so die Belgierin Teitelbaum, "ein historischer Augenblick für all die Frauen, die immer noch in der Prostitution sind und für all diejenigen, die es waren und die diese Bewegung unterstützt haben. Wir möchten ihren Mut und ihre Kraft anerkennen!"

Es war ein klarer Sieg, denn die Mehrheit der Abgeordneten hat einen Alternativbericht abgelehnt, der unter anderem von der österreichischen Grünen Ulrike Lunacek initiiert wurde. Darin wurde die Idee vertreten, die sogenannte freiwillige Prostitution sei unproblematisch. "Damit haben die Mitglieder des Parlaments deutlich gemacht, dass es nicht möglich ist, das Phänomen der Prostitution und des Frauenhandels zu trennen", erklärte Pierrette Pape von der Europäischen Frauenlobby.

Nun ist die Hoffnung groß, dass von dem Signal der EU eine direkte Wirkung auf Deutschlands Prostitutionspolitik ausgeht. "Großartig!“, findet auch Alice Schwarzer das Ergebnis. „Mit dieser Entscheidung hat das EU-Parlament nicht nur einen gewaltigen Schritt Richtung Abschaffung der Prostitution getan, sondern auch einen Schritt Richtung Menschlichkeit. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass Europa mehrheitlich ebenso für den Schutz von Prostituierten wie für die Bekämpfung des Freiertums ist, endlich auch Deutschland die Augen öffnet. Die Chancen sind groß, denn die neue Nachdenklichkeit hat ja schon begonnen."

"Der Wind weht jetzt in Richtung Schweden", erklärte Mary Honeyball. Die Abstimmung des Europäischen Parlaments ist für sie das entscheidende Symbol eines Haltungswechsels der Mitgliedsstaaten. Sie hofft, dass immer mehr Länder sich jetzt ermutigt fühlen, den schwedischen Weg einzuschlagen, das heißt: Prostituierten beim Ausstieg zu unterstützen, die Profiteure von Prostitution und Menschenhandel härter zu verfolgen - sowie die Freier, die als Kunden den Markt überhaupt erst schaffen, durch Sanktionen abzuschrecken und ihnen das Unrecht des Kaufs von Menschen klarzumachen. Das Parlament hat deutlich gemacht: Prostitution ist eine Form der Gewalt, die keines modernen Staates würdig sein kann.

PS In Deutschland hat am Tag nach der wahrhaft sensationellen Entscheidung des EU-Parlaments anscheinend kaum jemand berichtet. Die knappe DPA -Meldung dazu wurde online nur von der Rheinischen Post gebracht. In der Schweiz berichtete immerhin das Boulevardblatt Blick und in Österreich Der Standard und die Wiener Zeitung.

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Entretien avec Viviane Teitelbaum sur les défis auxquels font face les femmes qui veulent participer dans la vie politique

Publié dans I Know Politics, le 13 mars 2014

Posted on 13 March 2014

Fait à New York, le 13 Mars 2014, pour la 58eme session de la Commission sur la Condition de la femme des Nations Unies (CSW58).

Entretien avec Viviane Teitelbaum, Présidente du Lobby Européen des Femmes, à propos des défis que rencontrent les femmes qui veulent participer dans la vie politique.

Elle s’attarde notamment sur les quotas auxquels sont astreints les partis politiques dans certains pays. De fait, les obligations peuvent être remplies tout en assurant que les femmes ne soient pas élues (si elles sont placées loin sur la liste). Elle préconise donc un travail avec les partis politiques, mais pas seulement. Selon elle, ce sont les mentalités qui doivent changer, et cela passe par l’éducation de toutes et tous.

Elle mentionne à ce propos la campagne 50/50 du Lobby Européen des Femmes, et le programme de mentorat mis en place afin de permettre à de jeunes femmes, en particulier issues de l’immigration, d’être élues au prochaines élections du Parlement Européen.

Elle évoque enfin l’importance de sensibiliser les prochains élu.e.s aux problématiques de l’égalité entre les femmes et les hommes et des droits des femmes, afin qu’elles soient intégrées dans leurs politiques, et que les commissaires choisies y soient sensibles également.

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Nearly a quarter of Spanish women have experienced abuse, EU survey shows

Published in El País, on 5 March 2014

Posted on 5 March 2014

Nearly a quarter of Spanish women have experienced abuse, EU survey shows

Feminist organizations were on Wednesday celebrating the publication of a new Europe-wide survey on violence against women, the first of its kind to offer comparable data across the 28 member states and to propose coordinated responses.

But there was little else to cheer, since results show that one in three European women has experienced either physical or sexual assault since the age of 15, representing a total of around 62 million women. In Spain, the proportion was 22 percent.

As for violence at the hands of a current or former partner – generally known as domestic violence – the EU figure was 22 percent, compared with 13 percent in Spain.

The survey, conducted by the European Union Agency for Fundamental Rights (FRA), asked 42,000 women aged between 18 and 74 about their experiences of physical, sexual and psychological violence.

What emerges is a picture of extensive abuse that affects many women’s lives” “What emerges is a picture of extensive abuse that affects many women’s lives, but is systematically under-reported to the authorities,” reads the report.

FRA spokeswoman Blanca Tapia said the survey shows that “women are not safe either at home or at work.”

The survey noted a higher incidence of violence being reported in northern European countries, while figures for Spain, Portugal, Greece and Poland were lower. Survey administrators say this could be tied to greater equality in Scandinavia, where women may feel freer to discuss gender violence than in societies where domestic abuse is still viewed as a private issue that is not to be discussed openly.

It’s not about there being less violence in one country than in another,” agreed Karima Zahi, coordinator of the European Women’s Lobby. “In fact it is likely that in places where women are not familiar with this type of survey, fewer cases get reported.

The survey was conducted following a petition by the European Parliament and the Presidency of the Council of the European Union for more information about violence against women in 2010, when the latter was held by Spain.

http://elpais.com/elpais/2014/03/05...

Picture: A Spanish police training exercise simulating an episode of gender violence. / GORKA LEJARCEGI (EL PAÍS)

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“Es fácil cerrar los ojos ante la violencia machista”

Entrevista de El País a Pierrette Pape, Coordinadora del Lobby Europeo de Mujeres

Posted on 5 March 2014

[Bruselas, 5 de Marzo de 2014] Con motivo de la publicación de los resultados de la Encuesta sobre violencia de género en la Unión Europea realizada por la Agencia de Derechos Fundamentales, Pierrette Pape, Coordinadora del Lobby Europeo de Mujeres, ha concedido una entrevista a El País.

En dicha entrevista, Pierrette Pape destaca que sin legislación a nivel Europeo y sin unas políticas comunes, no se les garantizan los mismos derechos en toda Europa a las mujeres. Asimismo insiste que la UE debe considerar la igualdad de género como una prioridad.

Puedes leer la entrevista completa aquí:http://sociedad.elpais.com/sociedad/2014/03/05/actualidad/1394053317_601980.html

La imagen que ilustra esta noticia se encuentra aquí: http://centrodelamujersesena.blogsp...

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Un 22% de las europeas ha sufrido violencia machista de su pareja

Publicado en El País, el 4 de marzo de 2014

Posted on 4 March 2014

Un 22% de las europeas ha sufrido violencia machista de su pareja

Las organizaciones feministas europeas se felicitaban ayer porque, al fin, existen datos comparables sobre violencia contra la mujer en todos los países de la UE, lo que va a facilitar que se pongan en marcha mejores y más específicas campañas de prevención y de actuación. Sin embargo, los resultados de una macroencuesta con 42.000 mujeres(1.500 por cada país de la UE) disiparon cualquier otra interpretación positiva.

Una de cada tres mujeres europeas ha experimentado violencia física y/o sexual, según desveló ayer la Agencia de los Derechos Fundamentales de la UE (FRA, en sus siglas en inglés) durante la presentación del trabajo. Se trata, si se extrapolan los datos, de 62 millones de mujeres. Y algo más de una de cada cinco (22%) respondió a los entrevistadores que había sufrido esa violencia física y/o sexual por parte de una pareja o expareja.

Los resultados del trabajo, presentado ayer en el Parlamento Europeo, demuestran, según la portavoz de la FRA, Blanca Tapia, que “las mujeres no están seguras ni en casa ni en el trabajo”. La encuesta pregunta sobre experiencias de violencia física, sexual y psicológica, además del acecho o acoso sexual. Entre otras cosas, concluye que un 5% de las encuestadas dijo haber sido violada. Un 43% relató algún tipo de violencia psicológica por parte de su pareja actual o una anterior (humillaciones en público, prohibición de salir de casa, amenazas físicas…). Un 55%, es decir, más de la mitad, dijeron haber experimentado algún tipo de acoso sexual. Un tercio de las víctimas señalaron que el autor era un jefe, un compañero o un cliente.

“Por primera vez hablamos de datos para toda la UE y que no proceden de ONG ni de fuentes gubernamentales, sino de entrevistas. Ha sido un proceso largo. Hemos estado dos años desarrollando la encuesta y uno con el trabajo de campo”, explicó ayer Sami Nevala, de la FRA. Las entrevistas, a mujeres de 18 a 74 años escogidas según un muestreo aleatorio, se hicieron cara a cara, también por mujeres, en las casas de las encuestadas, o en lugares elegidos por ellas donde se sentían cómodas. Solo una mujer por unidad familiar. Las preguntas no eran genéricas. Por ejemplo, no debían responder a si habían sufrido violencia física. “Les hicimos preguntas específicas sobre tipos de violencia”, explicó Nevala. “¿Te han abofeteado?” es una de ellas. En muchos resultados los mapas con los porcentajes muestran llamativas diferencias por países. Parece haber un patrón. Los países escandinavos tienen más mujeres que, por ejemplo, relatan haber sufrido violencia a manos de sus compañeros. En cambio, en países del sur y del este, como España, Portugal, Grecia o Polonia, los porcentajes son más bajos. “En el informe tratamos de explicarlo o, más bien, de señalar cosas que hay que tener en cuenta. Una es la igualdad de género. Hay una correlación. Cuanto más igualitario es un país, más se habla de los incidentes violentos contra las mujeres. A las mujeres les resulta más fácil hablar de ello”, señaló Nevala. “No se trata de que haya menos violencia en un país que en otro. De hecho, es probable que en los lugares donde las mujeres no están familiarizadas con este tipo de encuestas, donde no hablen de esta cuestión, se reporten menos casos", coincide Karima Zahi, coordinadora del Lobby Europeo de Mujeres.

La encuesta, que responde a una petición del Parlamento Europeo y de la presidencia española del Consejo, que solicitaron datos sobre violencia contra las mujeres en 2010, también preguntó por la comunicación, o la ausencia de ella a la policía, o a otros servicios. El 67% de las mujeres no comunicaron a nadie el caso más grave de violencia por parte de su pareja, según el trabajo. “Los resultados son sorprendentes, sobre todo en algunos Estados que se suponen más avanzados”, aseguró la parlamentaria búlgara Antonyia Parvanova, ponente de un informe sobre violencia machista que la semana pasada se votó en el Parlamento Europeo y que exige normas de alcance europeo para combatirla.

“Se puede hacer mucho más. Hay que dar pasos efectivos, poner en marcha medidas. Las campañas deben dirigirse a todo el mundo, desde la infancia. Después de los primeros siete años es demasiado tarde para hablar de igualdad de género y educar a los jóvenes en ella”, insistió. La nueva legislación que puede salir de ese informe introduciría normas a nivel europeo sobre la formación de los funcionarios y profesionales que entren en contacto con las víctimas, campañas de sensibilización, líneas telefónicas gratuitas y centros de acogida especializados (donde no existan), además de crear la figura en los Estados miembros de los “relatores nacionales” sobre violencia contra las mujeres.

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EU-Parlament fordert Freierbestrafung!

Emma, 27 February 2014

Posted on 27 February 2014

EU-Parlament fordert Freierbestrafung!

Mit klarer Mehrheit hat das EU-Parlament die Honeyball-Resolution verabschiedet und fordert: Die Freier bestrafen, nicht die Prostituierten! Dagegen stimmten vor allem Grüne und Liberale. Und: Auch die „freiwillige“ Prostitution sei "ein Verstoß gegen die Menschenwürde". Dies sei ein „historischer Augenblick!“ erklärte die Europäische Frauenlobby.

Es war eine kurze Abstimmung, eingequetscht am Ende von rund 30, streng getakteten Abstimmungen. Als ihr Part vorbei war, stand die strahlende Mary Honeyball, Initiatorin des Berichtes über sexuelle Ausbeutung und Prostitution, auf und umarmte ihre UnterstützerInnen. Mit klarer Mehrheit hatte das EU-Parlament soeben die von der Britin initiierte Resolution angenommen.

Der Sieg war nicht mühelos zustande gekommen. Es gab im Vorfeld harten Widerstand von VertreterInnen der „Sex-Industrie“ sowie, vor allem, von deutschen und holländischen PolitikerInnen. Im endgültigen Bericht stecken darum auch einige Kompromisse, im Vergleich zum ursprünglichen Text.

Dennoch ist am Ende der Kern der EU-Resolution intakt geblieben: Prostitution ist mit der Gleichstellung der Geschlechter nicht vereinbar; sie verletzt die Menschenwürde, auch bei den sogenannten freiwilligen sexuellen Dienstleistungen. Denn die Zusammenhänge zwischen Prostitution und Menschenhandel sind eindeutig. Und vor allem: Nicht die Prostituierten, sondern die Freier sind zu bestrafen!

Dazu haben 343 EU-Abgeordnete Ja gesagt, 139 Nein und 105 haben sich enthalten. Zu den 59 Prozent der Ja-Stimmen gehören in erster Linie die europäischen Sozialdemokraten und auch viele Christdemokraten. Zu den meisten Nein-Sagern zählen die Grünen und die Liberalen.

Das Ergebnis begeistert ProstitutionsgegnerInnen und BefürworterInnen des Nordischen Modells. Eine "klare Botschaft" erkennt Viviane Teitelbaum, die Präsidentin der Europäischen Frauenlobby, die schon 2006 die Kampagne „Für ein Europa ohne Prostitution“ gestartet hatte. Sie erklärte nun nach der Abstimmung: "Im 21. Jahrhundert sollen Gesellschaften vom System der Prostitution und der Gewalt gegen Frauen befreit werden."

Das gestrige europäische Votum sei, so die Belgierin Teitelbaum, "ein historischer Augenblick für all die Frauen, die immer noch in der Prostitution sind und für all diejenigen, die es waren und die diese Bewegung unterstützt haben. Wir möchten ihren Mut und ihre Kraft anerkennen!"

Es war ein klarer Sieg, denn die Mehrheit der Abgeordneten hat einen Alternativbericht abgelehnt, der unter anderem von der österreichischen Grünen Ulrike Lunacek initiiert wurde. Darin wurde die Idee vertreten, die sogenannte freiwillige Prostitution sei unproblematisch. "Damit haben die Mitglieder des Parlaments deutlich gemacht, dass es nicht möglich ist, das Phänomen der Prostitution und des Frauenhandels zu trennen", erklärte Pierrette Pape von der Europäischen Frauenlobby.

Nun ist die Hoffnung groß, dass von dem Signal der EU eine direkte Wirkung auf Deutschlands Prostitutionspolitik ausgeht. "Großartig!“, findet auch Alice Schwarzer das Ergebnis. „Mit dieser Entscheidung hat das EU-Parlament nicht nur einen gewaltigen Schritt Richtung Abschaffung der Prostitution getan, sondern auch einen Schritt Richtung Menschlichkeit. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass Europa mehrheitlich ebenso für den Schutz von Prostituierten wie für die Bekämpfung des Freiertums ist, endlich auch Deutschland die Augen öffnet. Die Chancen sind groß, denn die neue Nachdenklichkeit hat ja schon begonnen."

"Der Wind weht jetzt in Richtung Schweden", erklärte Mary Honeyball. Die Abstimmung des Europäischen Parlaments ist für sie das entscheidende Symbol eines Haltungswechsels der Mitgliedsstaaten. Sie hofft, dass immer mehr Länder sich jetzt ermutigt fühlen, den schwedischen Weg einzuschlagen, das heißt: Prostituierten beim Ausstieg zu unterstützen, die Profiteure von Prostitution und Menschenhandel härter zu verfolgen - sowie die Freier, die als Kunden den Markt überhaupt erst schaffen, durch Sanktionen abzuschrecken und ihnen das Unrecht des Kaufs von Menschen klarzumachen. Das Parlament hat deutlich gemacht: Prostitution ist eine Form der Gewalt, die keines modernen Staates würdig sein kann.

PS In Deutschland hat am Tag nach der wahrhaft sensationellen Entscheidung des EU-Parlaments anscheinend kaum jemand berichtet. Die knappe DPA -Meldung dazu wurde online nur von der Rheinischen Post gebracht. In der Schweiz berichtete immerhin das Boulevardblatt Blick und in Österreich Der Standard und die Wiener Zeitung.

http://www.emma.de/artikel/eine-kla...

Picture: Mary Honeyball bei der Abstimmung ihrer Resolution im EU-Parlament. © BBC/Democracy Live

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Violenza sulle donne, flash mob a Bruxelles

Lettera 43, 14 Febbraio 2014

Posted on 14 February 2014

Violenza sulle donne, flash mob a Bruxelles

Stupri. Percosse. Omicidi. Il gentil sesso della capitale belga scende in piazza: «Vogliamo giustizia».

Il 14 febbraio tre valigie rosse, piene di testimonianze scritte da donne vittime di violenza, sono state portate davanti al palazzo di giustizia di Bruxelles.

Qui tre cortei di uomini e donne si sono incontrati per chiedere più giustizia. Hanno montato un palco, rivestito di festoni e cuori il monumento ai caduti di Place Poelaert, e hanno iniziato a ballare e cantare sulle note di Rise up, Stand up!

UN SAN VALENTINO CONTRO LA VIOLENZA. L’hanno fatto il giorno di San Valentino, la festa degli innamorati, proprio per sottolineare che tra un uomo e una donna serve più amore. Invece troppe volte ancora capita che a vincere sia l’odio: durante la sua vita una donna su tre viene violentata o picchiata. Un miliardo di vittime o potenziali tali vivono cercando di superare la violenza subita o sperando di non esserne oggetto. In Europa, sette donne al giorno muoiono di violenza domestica. In Belgio, nel 2011, sono stati registrati 4.083 stupri, ma si stima che il 90% dei reati di violenza sessuale non venga segnalato. «La giustizia comincia quando parliamo», con queste parole Eve Ensler, fondatrice del V-Day, ha lanciato la campagna mondiale di sensibilizzazione e lotta contro la violenza alle donne One Billion Rising.

Celin, violentata in casa sua: «Sono qui per chiedere più giustizia»

Un invito rivolto alle donne di tutto il mondo, affinché scendano in piazza e riescano «a liberarsi dalla prigionia, dalla vergogna, dai sensi di colpa, dal dolore, dall’umiliazione, dalla rabbia e dalla schiavitù». Le donne di Bruxelles l’hanno fatto con il sorriso sulla bocca: «Sono qui per chiedere più giustizia», racconta a Lettera43.it Celin Cam, violentata quattro anni fa da un uomo che è entrato in casa sua e contro il quale ha dovuto lottare per anni. Dopo la violenza fisica è iniziata infatti quella legale: «Ci sono voluti quattro anni perché finisse in prigione», dice, «alla fine sono riuscita ad avere giustizia perché si è scoperto che aveva violentato anche altre donne».

QUATTRO ANNI DI LOTTA LEGALE. A Celin come ad altre vittime la giustizia troppo spesso non vuole credere: «Dicono che ce lo siamo inventato, che magari eravamo sbronze e non ci ricordiamo bene». Violenza su violenza. Ed è difficile scappare, soprattutto quando si è sole.

Per fortuna Celin ha trovato tante persone che l’hanno aiutata. «Siamo qui per lei», spiegano a Lettera43.it due ragazze che con Celin e una decina di altre persone hanno appena fondato l’associazione Fight back. «Siamo qui per tutte le donne che ogni giorno soffrono anche per colpa di una società che non le vede, le deride, le dimentica». Appena finito il flash mob, una delegazione delle associazioni che hanno partecipato all’evento è entrata nel palazzo di giustizia e ha incontrato il procuratore.

L’APPELLO A BARROSO. A Bruxelles One Billion Rising ha raccolto centinaio di volontari e associazioni come Conseil de femmes,Vrouwenraad ed European women’s lobby (Ewl), che da tempo chiede all’Unione europea di adottare misure per porre fine alla continua violazione dei diritti delle donne.

«È il tempo di agire» si legge in una cartolina arancione che Ewl ha distribuito a tutti i partecipanti al flash mob. È indirizzata al presidente della commissione europea José Manuel Barroso. Basta mettere il francobollo, il proprio nome e cognome e spedirla. Un piccolo gesto per una grande lotta: «Perchè», ricordano le due amiche di Celin, «senza giustizia non possiamo difenderci».

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Campagne moet slachtoffers van seksueel geweld aanzetten tot aangifte

De Standaard, 14 February 2014

Posted on 14 February 2014

Campagne moet slachtoffers van seksueel geweld aanzetten tot aangifte

De ministers Milquet, Turtelboom en Onkelinx hebben vrijdag de sensibiliseringscampagne ‘Verkrachting. Doorbreek de stilte’ voorgesteld om slachtoffers van verkrachting aan te zetten om aangifte te doen. Uit de veiligheidsmonitor blijkt immers dat nog steeds 90 procent van de slachtoffers van seksueel geweld geen aangifte doet bij de politie. De campagne bestaat uit een clip, een website en een brochure.

Voor de campagne werkte minister van Binnenlandse Zaken en Gelijke Kansen Joëlle Milquet samen met de politie en het Instituut voor de Gelijkheid van Vrouwen en Mannen. De website www.hulpnaverkrachting.be richt zich tot de slachtoffers en hun vrienden of familie en bevat alle mogelijke informatie over onder meer schuldgevoelens, aangifte doen, de procedure, wanneer slachtoffers naar een ziekenhuis kunnen gaan of wat ze het beste doen onmiddellijk na seksueel geweld. Je kan er ook de gegevens vinden over de lokale politiezone of dienst slachtofferbejegening.

Daarnaast verspreidt het Instituut voor de Gelijkheid van Vrouwen en Mannen vanaf vrijdag een brochure op 100.000 exemplaren voor politie, OCMW’s, parketten, gemeenten, ziekenhuizen, vrouwenverenigingen en verenigingen tegen geweld tegen vrouwen.

De gerechtelijke politie heeft ook een draaiboek Zedenmisdrijven opgesteld voor de lokale en federale politie met alle stappen die doorlopen moeten worden voor de opheldering van het zedenmisdrijf, de identificatie van de dader, het vergaren van bewijsmateriaal... Na goedkeuring door het College van Procureurs-Generaal zal het verspreid worden onder de politiezones en politiescholen. Er komt ook een memo en een nieuwe opleiding voor slachtofferopvang.

Minister van Volksgezondheid Laurette Onkelinx verwees naar de inspanningen inzake onthaal, detectie en behandeling van slachtoffers door ziekenhuizen en huisartsen. Op internationaal vlak hebben België en zes andere landen - de VS, India, Mexico, Nederland, Noorwegen en Zambia een resolutie goedgekeurd om een dynamiek tegen geweld op vrouwen te starten vanuit de Wereld Gezondheidsorganisatie in samenwerking met de Verenigde Naties en haar gespecialiseerde agentschappen zoals Unicef. Zo zouden de lidstaten van de WGO verplicht moeten worden tot samenwerking en moet de WGO om de vier jaar een voortgangsrapport opstellen.

Minister van Justitie Annemie Turtelboom wees erop dat aangiftebereidheid de laatste jaren toeneemt - 4.028 zaken rond seksueel geweld bij de parketten geregistreerd in 2012 tegen 3.000 à 3.300 de jaren voordien - maar dat het “dark number” door schaamte en schuldgevoelens te hoog blijft. Justitie heeft de voorbije jaren veel geïnvesteerd in de opvang van slachtoffers en recente wetgeving bevat veel slachtoffervriendelijke maatregelen en zorgt voor meer rechten voor en informatie aan de slachtoffers.

Voorts benadrukte ze dat slachtoffers van verkrachtingen in de toekomst niet meer moeten opdraaien voor de kosten van bijkomende onderzoeksdaden en dat de nieuwe DNA-wet meer en betere mogelijkheden biedt met als doel het aantal veroordelingen te verhogen. Voorts wordt volgende week het eindverslag van de evaluatie van de Seksuele Agressie Set, de zogeheten SAS-kit, goedgekeurd.

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Le LEF invité à parler de One Billion Rising et des violences faites aux femmes.

Emission de TV Bruxelles, du 14/02/2014, accueillant Colette de Troy pour parler de One Billion Rising

Posted on 14 February 2014

Le LEF invité à parler de One Billion Rising et des violences faites aux femmes.

[Bruxelles, 14 Février 2014] Le 14 Février 2014, Télé Bruxelles a accueilli Colette de Troy (Directrice de l’Observatoire du LEF sur la violence envers les femmes) pour parler de l’événement One Billion Rising et des violences faites aux femmes.

Ce 14 Février, Bruxelles et le monde entier ont de nouveau dansé pour lutter contre les violences faites aux femmes et demander que justice soit faite. Colette de Troy est venue présenter l’événement à Télé Bruxelles.

Elle rappelle que jour de la Saint Valentin n’est pas un choix anodin : « C’est un jour ou il n’y a pas que l’amour, l’amour peut conduire à des violences, notamment dans le couple ». Alors qu’une femme sur trois dans le monde a vécu, vit, ou vivra des violences physiques ou sexuelles, One Billion Rising a pour objectif de dénoncer ces violences de manière positive, pour qu’enfin le voile se lève sur cette réalité et que la parole se libère.

Elle évoque quelques solutions pour améliorer l’accompagnement des victimes, en insistant notamment sur le changement de mentalité qui doit s’opérer : c’est l’agresseur qui est coupable, ce n’est jamais la faute de la victime.

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